Petra Doris vom Blog ArteSiro hat zur Blogparade „Sommer, Hitze und ich“ aufgerufen.
Bei Blogparaden schlägt ein*e Blogger*in ein Thema vor. Andere Blogger*innen, die etwas dazu schreiben möchten, können dieses Thema aufgreifen und einen eigenen Blogartikel dazu veröffentlichen.
Ziel von Blogparaden ist es, sich untereinander zu vernetzen. Leser*innen bekommen Links zu weiteren Blogs rund um das Thema der Parade und können so ganz einfach weiter in unterschiedliche Perspektiven eintauchen.
Da das Thema gut zu meinem Blog passt, möchte ich mich gern daran beteiligen.
Warum es zu meinem Blog passt?
Weil sich seit der Hypersomnie alles verändert hat.
Eigentlich gehöre ich zu den Menschen, die Hitze lieber mögen als Kälte. Vermutlich, weil ich schon mein ganzes Leben sehr schnell friere.
Aber in diesem Sommer ist alles anders.
Zum einen schwankt mein Temperaturempfinden sehr stark. In einem Moment ist mir unglaublich heiß. Im nächsten sitze ich mit Wolldecke und Pullover auf der Couch und friere trotzdem.
Zum anderen haben meine Medikamente Nebenwirkungen, die sich bei Hitze deutlich verstärken.
Zwei der häufigsten Nebenwirkungen sind bei mir Kopfschmerzen und Schwindel. Seit es so heiß ist, habe ich täglich Kopfschmerzen. Und sehr oft Schwindel.
Teilweise sogar einfach im Sitzen.
Wenn ich unter der Dusche stehe und den Kopf neige, um das Shampoo auszuspülen, dreht sich alles. Wenn ich mich beim Kochen in der Küche zum Kühlschrank umdrehe, um etwas herauszuholen, und mich danach wieder Richtung Herd drehe, dreht sich alles.
Das ist nicht nur sehr unangenehm, sondern kann auch gefährlich werden.
Dazu kommt, dass meine Medikamente dazu führen können, dass ich weniger schwitze. Was erst einmal angenehm klingt, kann problematisch sein. Denn Schwitzen hilft dem Körper dabei, sich selbst herunterzukühlen. Wenn das nicht mehr so gut funktioniert, kann Hitze schneller zur Belastung werden.
Wenn du Medikamente nimmst und merkst, dass dir Hitze stärker zusetzt als früher, kann es sinnvoll sein, ärztlich oder pharmazeutisch abzuklären, ob deine Medikamente dabei eine Rolle spielen. Einen ersten Überblick bietet zum Beispiel die Heidelberger Hitzetabelle.
Um besser mit meinen Symptomen zurechtzukommen, habe ich mein Verhalten bei Hitze angepasst.
Ich höre mehr auf meinen Körper. Wenn ich merke, dass mir sehr warm ist und mein Kopf regelrecht glüht, dann kühle ich.
Dafür habe ich mir ein kühlendes Stirnband gekauft. Im Stirnband befindet sich ein Kühlpack, das im Kühlschrank gelagert werden kann. Bei Bedarf ziehe ich das Stirnband an. Dadurch fühle ich mich etwas sicherer und laufe weniger Gefahr, zu überhitzen.
Zusätzlich habe ich meine Trinkmenge erhöht. Auch wenn ich weniger schwitze, versuche ich deutlich mehr Wasser zu trinken. Da wir zu Hause Leitungswasser trinken, füge ich manchmal Elektrolyte hinzu. Ich habe das Gefühl, dass mir das beim Schwindel hilft.
Neben meinem Bett steht seit ein paar Wochen ein Handventilator. Den schalte ich nachts ein. Er ist sehr leise und auch auf der kleinsten Stufe nicht zu stark. Aber er hilft mir dabei, dass mir nachts nicht zu heiß wird.
Solange es aktuell kaum möglich ist, einen Standventilator zu kaufen, kann ich die Zeit damit überbrücken.
Im Büro haben wir schon seit ein paar Jahren eine Klimaanlage. Da wir beide fast ausschließlich im Homeoffice arbeiten beziehungsweise gearbeitet haben, ist das im Sommer wirklich hilfreich. Gerade wenn zwei PCs im Raum laufen, hilft uns die Klimaanlage, das Büro deutlich unter 30 Grad zu halten. Auch dann, wenn die Temperaturen draußen fast an der 40-Grad-Marke kratzen.
Und zuletzt habe ich mir angewöhnt, kein Risiko einzugehen.
An Tagen, an denen mir schwindelig ist, fahre ich kein Auto mehr. Zum Duschen oder auch zum Ausräumen der Spülmaschine setze ich mich hin.
Alle Aufgaben, die ich an heißen Tagen nicht zwingend erledigen muss, verschiebe ich. Oder ich bitte meinen Partner, sie zu übernehmen.
Seit ich mir meiner Symptome bewusster bin und meine Hilfsmaßnahmen beachte, komme ich deutlich besser mit der Hitze zurecht.
Zumindest solange ich in unserer Wohnung bleiben kann.
Hast du auch Schwierigkeiten mit Hitze? Was hilft dir?

Kopfschmerzen können bei mir auch auftreten, aber die habe ich auch hin und wieder ohne Hitze. Das mit den Medikamenten war mir nicht so bewusst, dass einige bei Hitze nicht so gut sind. Welches nimmst du nochmal, weiß nicht ob du das schon mal erwähnt hattest.
Die Blogparade klingt interessant, vlt nehme ich auch noch dran teil. LG Edeline
Kopfschmerzen habe ich auch so immer mal wieder. Aber bei Hitze verstärkt sich das.
Ich nehme Modafinil.
Welches Medikament nimmst du?